Ein Low-Rider für den Gepäcktransport? Wie funktioniert denn das nun wieder? Extrem gut, behauptet Hersteller Hebie, der den englischen Begriff auf seinen neuen Gepäckträger anwendet. Der so umschriebene Rear Rider ist ein neues Konzept für den Satteltaschen-Transport, das man sich durchaus einmal ansehen sollte.
Am Anfang der Entwicklung stand wohl die Frage im Raum, wie man denn den Transport links und rechts des Hinterrades ästhetischer gestalten könnte. Wer fährt schon gerne mit einem Radl zur Arbeit, das eher aussieht wie ein Schwerlast-Transporter als ein eleganter City-Flitzer? Richtig, niemand! Und so ging man erst einmal in die Knie und stellte fest, dass das Laufrad an sich genug Fläche bietet, um eine komplette Tasche zu integrieren - zumindest optisch. Fertig war die Idee des abgesenkten Gepäckträgers.
Basis des Rear Rider ist ein stabiler Gitterrohr-Rahmen, der mittels Verstell-Mechanismus an so ziemlich alle Rahmenformen angepasst werden kann. Montiert wird das ganze an den Gepäckträger-Ösen am Ausfallende sowie an den Kettenstreben, entweder mittels Klemmschelle oder in entsprechenden Gewinde-Ösen, wie sie manche Rahmenhersteller anbieten. Mit einem optionalen Adapter lässt sich an der hinteren Querstrebe dann auch ein Rücklicht oder Schutzblech befestigen.
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Abgesehen von der tiefen Optik bietet der Low-Rider unter den Gepäckträger auch noch einen etwas handfesteren Vorteil. Das niedriger positionierte Gewicht hat wesentlich geringeren Einfluss auf das Fahrverhalten, womit das City-Bike noch ein bisschen agiler wird. So wird es auch kaum stören, wenn man die angegebenen 20 Kilogramm Nutzlast voll ausreizt.
Fotos Hebie
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